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Stellen Sie sich vor...
...Sie befinden sich auf einem Atoll. Vor Ihnen geht im Osten die Sonne
über einer einsamen Insel auf. Hinter Ihnen brodelt ein Vulkan...
Um diesen Südseetraum tatsächlich zu erleben sind Sie leider
um einige Jahrmillionen zu spät dran. Feuer und Wasser haben in den
letzten 15 Millionen Jahren ihre Spuren hinterlassen und so die Landschaft
in dieser Gegend geformt. Die Vulkane sind längst erloschen; Basaltfelsen,
Säuerlinge und heiße Quellen sind aber noch immer vorhanden
und erinnern so an die Geschehnisse der Vergangenheit.
Auch die Meere aus der Zeit von Torton, Pannon und Sarmat haben sich schon
vor langer Zeit zurückgezogen. Übrig geblieben sind noch Muschelkalksteine,
Sand- und Tonablagerungen (Opok), welche noch heute das Relief des Gebietes
prägen.
Topografische Details
Das Gelände ist hügelig, in manchen Bereichen auch steil. Die
Täler verlaufen nach Süden und Südosten.
Lage der Gemeinde:
46°48' bis 46°52' nördliche Breite
15°57' bis 16°00' östliche Länge
Höchster Punkt:
500m westlich von Waltra
Tiefster Punkt:
252m an der burgenländischen Grenze nahe Kalch
Erhebungen:
Stradnerkogel (vulkanischer Ursprung)
St. Anna am Aigen (ehemaliges Kalkriff)
Rotterberg (zu Slowenien, Schiefer)
Täler:
Pleschbachtal
Limbachtal (Lendva)
Granitzbachtal (Kutschenitza - Grenzbach zu Slowenien)
Besonderheiten:
-Säuerlinge
(Klappinger Sulz, Brodelsulz, Kaltenbrunn)
-Waltrafelsen
Der Name Waltra stammt von "waldenreich" ab. Oberhalb des Ortes,
am Rande des Hochplateaus des Stradnerkogels, ragt eine steile Basaltwand
empor. Am Fuße der Wand liegen große und mehrere kleinere
Gesteinsbrocken verstreut - dort, wo sich einst zur Zeit Ötzis eine
Siedlung befunden hatte.
-Basaltfelsen
-Muschelkalk
(St. Anna, Sichauf - früher Kalkabbau / Kalkbrenner, Klapping, Scheming)
-Mineralwasserquellen
Auf dem Gemeindegebiet treten drei Mineralwasserquellen zutage. Die bekannteste
davon heißt "Brodelsulz". Diese Quelle hat einen so hohen
Kohlendioxidausstoß, dass das Wasser zu kochen scheint. Im Jahre
1904 fand dort ein Gendarmeriebeamter den Tod, weil er sich bei der Suche
nach seiner verlorenen Uhr zu lange über die Quelle gebeugt hatte
und in der Folge an Sauerstoffmangels erstickte.
Klima:
Die Witterung unterliegt sowohl pannonischem als auch mediterranem Einfluss.
durchschn. Jahresniederschlagsmenge:
830 mm
durchschn. Sonnenscheindauer:
1960 Stunden
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